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Die Überschreitung des Grue Joches (2740 m) bietet für den
Tagesbesucher der Gruben-Schweinfurter Hütte eine sehr lohenden Variante für den Abstieg
nach Niederthai und Umhausen. Der Weg führt im Bogen nach Westen auf der markierten Route
zur Hohen Wasserfalle. Von der Hütte führt ein Pfad mit rot-weiß-roter Strichmakierung
zunächst nordwestlich durch den Zirbelkiefernwald zur Finstertaler Alm. Ab der
Finstertaler Alm setzt die Markierung - ein roter Strich - ein, der Anstieg zur Hohen
Wasserfalle. Die Route biegt im linken Bogen nach Westen ins Wannenkar. Vor dem
Steilanstieg zum langen Wannkar trennt sich der weg (Wegweiser) vom Aufstieg zur Hohen
Wasserfalle. Die Markierung - jetzt ein rotes Kreuz - fürht über einen Schafsteig direkt
hinauf zum Grue Joch, das schon lange vorher deutlich am steilabfallenden Westgrat des
Peistakogels erkenntlich ist. Gehzeit bis zum Joch etwa 2 Stunden.
Vom Grue Joch zunächst steil abfallend zum Grue See. Am Grue See rechts vorbei nochmals
über einen Felsschrofen weiter hinab in die Mulde zwischen Grue See und Poschachkogel.
2572 m (Hühnerkogel). Der Poschachkogel ist durch das Gipfelkreuz erkenntlich. Vor Beginn
des Steilabfalls in das Horlachtal wird über Felsschrofen der in das Horlachtal
hineinreichende Auslauf des Poschachkogels auf einem Schafsteig gequert. Der Weg führt
dan sanft abfallend zum Narrenkogel 2310 m und von hier ab nach Niederthai oder auch
gleich nach Umhausen. Der Steilabstieg von Poschachkogel in das Horlachtal nach Niederthai
ist nicht zu empfehlen.
Obiger Abstieg mit herrlicher Aussicht auf die Ötztaler und Kaunergrat wird jedoch nur
von geübten Gehern mit Bergerfahrung und guter Ausrüstung empfohlen.
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Zuerst führt der Pfad mit einer rot-weiß-roten Strichmakrierung in
mäßigem Anstieg am Südhang des Horlachtales zur Finstertaler Alm, wobei ein herrlicher
Zirbelkiefernwald durchquert wird. Bei der Alm setzt als Markierung ein roter Strich zur
Hohen Wasserfalle ein. Sie führt talaufwärts an der Almhütte vorbei, zieht dann ins
Wannerkar und im rechten Bogen bis zur Stirnmoräne im langen Wannenkar. Hinter der
Stirnmoräne liegt ein sehr eindrucksvolles Blockmeer. Da von hier aus meist noch
Altschnee liegt und die Markierung verdeckt ist, schlägt man die direkte Richtung zu den
breiten Schuttkegel ein, der den Karschluß bildet. Am Schuttkegel stößt man wieder auf
die Markierung. Mit ihr steigt man hoch, dann durch die linke der beiden Rinnen bis hinauf
zum Grat. Der Gipfel der Hohen Wasserfalle, 3002 m, befindet sich unweit rechts
(nördlich) davon. Mit einer eindrucksvollen Rundsicht wird man für den steilen Aufstieg
zum Gipfel belohnt. Gipfelbuch, Gehzeit 3 ¾ Stunden.
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Wie unter kleine b) führt der Pfad mit rot-weiß-roter
Strichmarkierung am Südhang des Horlachtales zur Finstertaler Alm. Kurz nach der Alm
benutzt der Pfad einen Viehsteig und erreicht später über einen längeren
Moränenrücken die Stirnmoräne des kleinen Steinkarferners. Kurz vor dem Karsee
(Steinmann) zieht die rot-weiß-rote Markierung im rechten Bogen bis an die unteren Felsen
des Hochreichkopfes. An den Felsen entlang zieht der Pfad zum vorgelagerten Schutkegel
(Schinder) der Hochreichscharte. Auf ihm steigt man hoch und erreicht an der linken
Felsgruppe vorbei die Hochreichscharte. Die letzten 100 m Aufstieg von der Scharte zum
Gipfel des Hochreichkopfes, 3008 m, sind mit roten Punkten markiert. Gipfelkreuz und
Gipfelbuch. (Gehzeit von der Hütte etwa 3 ½ Stunden).
Von der Hochreichscharte kann man der Strichmarkierung folgend, über Farst nach Umhausen
absteigen oder auf gesichertem Pfad zur Bielefelder Hütte gelangen. Doch muß man über
den Zustand des gesicherten Pfades vorher beim Hüttenwirt Erkundigungen einziehen.
Für den Abstieg zur Hütte kann man 2 versch. Routen wählen, einmal die
Aufstiegsroute. - Die andere Route führt von der Stirnmöräne des Steinkaferners mit
einer roten Punkt-Markierung in nordöstlicher Richtung zur Längentaler Scharte und zu
den schönen Längentaler Seen. Von hier hinab ins Finstertal, wo die Markierung wieder
auf den Alpenvereins steig trifft. Damit ist eine Variante für den Abstieg vom
Hochreichkopf zur Hütte geschaffen.
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Der Wanderweg führt über den Steilanstieg nordöstlich der Hütte in
das Weite Kar. Bei einem kleinen See gabelt sich der Weg. Die linke Markierung ein
rot-weiß-roter Strich weist den Weg zur Finstertaler Scharte, 2719 m, (Gehzeit 2 ½
Stunden), die rechte Markierung ein roter Strich, führt direkt zur Kraspespitze, 2953 m.
Von der Scharte auf dem Alpenvereinssteig hinunter ins Sellraintal zur Dortmunder Hütte.
Von der Finstertaler Scharte aus ist der westlich liegende Schartenkopf 2854 m, (keine
Markierung) leicht zu besteigen. Von oben umfassender Überblick, auch auf den
Finstertaler Stausee, (früher Finstertaler Seen).
Zur Kraspespitze wendet man sich von der Scharte nach Osten, der roten Punktmarkierung
nach, zuerst aud der Nordseite, dann am Südhang dieses Grates. Auf kurzem, steilen
Serpentinenpfad erreicht man den Langschrofen. Die Markierung behält dann die erreichte
Höhe, entlang dem Grat, der zur Kraspespitze führt. Von hier sind es noch lohnende 100 m
bis zum Gipfel. Am Gipfel eindrucksvolle Rundsicht mit Blick zum Finstertaler Stausee,
(früher Finstertaler Seen). Der Abstiegsweg zur Hütte, mit der roten Strichmarkierung
von der Mitte der Südlanke direkt zur Gabelung am kleinen See, wo man wieder auf die
rot-weiß-rote Strichmarkierung trifft.
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Kurz nach der Zwieselbacher Alm folgt die Markierung (Rotes Kreuz)
nach links östlich dem Viehauftriebspfad bis zum Beginn des Fidaskars in etwa 2400 m
Höhe. Sie hält sich dann am nördlichen Gratrücken entlang im flachen Bogen bis zu
einem begrünten Geröllhang im Hintergrund des Fidaskars. Zum weiteren Aufstieg wird
dieser Geröllhang benutzt. Am oberen Ende weicht man nach rechts in die Geröllrinne ab,
die von der Roßkogelscharte herabführt und ersteigt die Scharte (3040 m) entlang den
linken Felsen. (Gehzeit 3 Stunden). Mühsam, aber lohnende Aussicht. An der Scharte
beginnt mit unbedeutender Randspalte der Kraspesferner. Der östliche Roßkogelgipfel,
3060 m (Steinmann), ist mit wenigen Schritten zu erreichen, der westliche Gipfel, 3050 m,
trägt den trigonometrischen Punkt und kann auch nach etwas Kletterei aufgesucht werden.
Ohne den Ferner zu betreten, hält man sich von der Scharte nach Süden entlang dem Grat
und besteigt über Felsblöcke den nördlichen Gipfel des Gleirschen Roßkogels, 3070 m,
auf dem sich Stange und Gipfelbuch befinden. Ihm ist in südlicher Richtung der Gipfel mit
3082 m vorgelagert. (Kletterei).
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An der Zwieselbach-Alm vorbei führt der Weg von der Hütte etwa 1 km
ins Zwieselbachtal hinein. Dann zweigt ein Pfad mit einer rot-weiß-roten Strichmarkierung
links (Wegweiser) ansteigend ab. Er mündet in das Hochtal ein, das zur Breiten Scharte
verläuft. Der Pfad steigt im rechten Winkel nach links (nördlich) zum Gleirschjöchl,
2750 m hoch. Von hier führt eine rote Strichmarkierung nach links zum Grat hoch und
verläuft mit ihm bis zum Gleirschen Roßkopf, 2994 m.
Von der Hütte bis zum Gipfel etwa 2 3\4 Stunden. Sehr lohnender Höhenweg mit weiter
Rundsicht. Vom Gleirschjöchl mit rot-weiß-roter Markierung zur Pforzheimer Hütte.
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Mit der rot-weiß-roten Strichmarkierungen gelangt man von der Hütte
in gut 3 1\2 Stunden das Zwiselbachtal aufwärts zum 2870 m hohen Zwieselbachjoch, das den
Talabschluß bildet. Soweit der Weg im oberen Talabschnitt noch mit Altschnee bedeckt ist,
sollte man sich dort auf jeden Fall auf der rechten (westlichen) Seite des Tals halten.
Wer Grödl oder Steigeisen dabei hat, kann bei einem großen Steinmann die Markierung nach
links verlassen und bequemer als durch das Blockfeld über den Zwieselbachferner zum Joch
aufsteigen (2 Gletscherseen zu sehen). Am Zwiselbachjoch schöne Sicht zum Breiten
Grieskogel und zu den Ötztalern. Die Strichmarkierung führt vom Joch zur
Winnebachseehütte und zum Westfalenhaus weiter. (Von der Gruben-Schweinfurter Hütte 7
bzw. 7 Stunden).
Vom Zwiselbachjoch zum Breiten Grieskogel ist nicht markiert. Vom Joch steigt man gegen
Westen über den Ferner an, biegt etwas südlich der Larstigspitze gegen Süden um, weicht
einer Steilstufe im Eis südlich, nahe dem Felsen aus und steigt dann wieder gegen Westen
den Grat knapp nördlich des Gipfels herrliche Rundsicht nach allen Seiten. Diese Bergtour
zum Breiten Grieskogel ist die schönste im Bereich der Gruben-Schweinfurter Hütte. Es
wird von einer Begehung des Gletschers ohne Pickel und Seil gewarnt. Beim Abstieg auf
Blankeis sind Steigeisen sehr angenehm. Geübte Gletscherwanderer können beim Abstieg
nach dem Gletscherbuch dem Gletscher nach links (nördlich) zur Larstigscharte (3032 m)
Überqueren und über den rechten (östlichen) Teil des durch einen Felsriegel in zwei
Ströme gespalteten Larstigferners ins Larstigtal absteigen und von hier zur Hütte
zurückwandern. Es wird jedoch darauf hingewiesen, daß der Larstigferner sehr
spaltenreich ist.
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Die Wanderung durch das Larstigtal wird besonders zur Eingewöhnung
des Körpers an das Hochgebirgsklima sehr empfohlen. Außerdem stellt sie noch
verhältnismäßig geringe Anforderungen an die körperlichen Kräfte. Die Stille und
Einsamkeit des Tales wird in der Literatur hervorgehoben. Man kann auch sehr gut den
Abstecher in das Larstigtal mit dem Abstieg von der hütte nach Niederthai verbinden; für
Tagesgäste zu empfehlen.
Man steigt ins Horlachtal bis etwa 200 m vor den Larstighöfen ab. Am dortigen Viehgatter
steigt im spitzen Winkel der Pfad mit roter Strichmarkierung hinauf ins Larstigtal. Vor
den Gletscherzungen des Larstigferners breitet sich ein Geröllmeer aus. Die Markierung
endet nach dem Geröllmeer. Gesamtstrecke hin und zurück 13 km, Gesamtsteigung bis 1100
m. Wanderlustige können vor dem genannten Geröllmeer ohne Steig und Markierung nach
rechts über das Kreuzjöchle, 2643 m, den Grat queren, der das Larstigtal vom Grasstaltal
trennt und durch das Grasstaltal hinaus in das Horlachtal zurückgelangen. Der Abstecher
in das Larstigtal bis zum Gletscher und zurück nimmt etwa 1 ½ Stunden in Anspruch. Mit
der Überschreitung des Kreuzjöchles und zurück in Horlachtal muß mit 2 bis 3 Stunden
gerechnet werden.
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Übergang von der Neuen Bielefelder Hütte, 2112 m -
Niederreichsscharte, 2728 m - Hochreichsscharte, 2912 m zur Guben-Schweinfurter Hütte
2050 m (Wilhelm-Oltrogge-Weg).
Bergerfahrung notwendig. Gehzeit 8-9 Stunden. Der Abschnitt zwischen Niederreich- und
Hochreichscharte ist ein Klettersteig (I-II).
Von der Neuen Bielefelder Hütte auf dem Weg zum Wetterkreuz empor. Bei der am Wege
liegenden zweiten Brunnenstube teilt sich der Weg. Links zum Wetterkreuz, rechts zum
Standpunkt der alten Bielefelder Hütte, wo der Wilhelm-Oltrogge-Weg beginnnt, 1 Stunde.
In einer weiteren Stunde auf AV-Steig an den westlichen Hängen es Ascherkogels auf die
Achplatte. Weiter Acherkar, das querend, steil hinauf zur hohen Warte (Lauser) 2 Stunden,
von dieser mäßig steil die W-Flnke des Ötztales Hochbrunnachkogel querend in die
Niederreichscharte, 1 Stunde. Hier behält man den N-Grat unterhalb des Hochreichkopfes
bei, die oberste Spitze westseitig umgehend und gelangt in die Hochreichscharte, 2
Stunden. Von hier aus auf dem AV-Steig abwärts zur Guben-Schweinfurter Hütte, 2 Stunden.
Siehe bei eintägige Wanderungen unter klein c) Hochreichscharte - Hochreichkopf
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Übergang von der Dortmunder Hütte (Kühtai) über die Finstertaler
Scharte (2779 m), zur Guben-Schweinfurter Hütte. (5 Stunden).
Von Kühtai auf Steig oder auf der Fahrstraße (Fahrverbot) zum Damm des Stausees. An der
Ostseite über den See taleinwärts, steiler gegen Süden empor und östlich in eine
Karmulde am Fuße er Kraspespitze. Nun wieder gegen Süden umbiegend am West-Rand des
Kares empor zur Finstertaler Scharte.
Siehe bei eintägige Wanderungen unter klein d) Finstertaler Scharte (Schartenkopf) -
Kraspesspitze.
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Übergang von der Neuen Pforzheimer Hütte über das Gleirschjöchl
(2750 m) zur Guben-Schweinfurter Hütte ( 3 ½ Stunden).
Auf dem markierten AV-Steig über wellige Almböden gegen Westen ins Roßkar und steiler
in Kehren empor zum Gleirschjöchl.
Siehe bei eintägige Wanderungen unter klein f) Gleirschjöchl - Gleirscher Roßkopf.
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Übergang von der Winnebachseehütte über das Zwieselbachjoch (2870
m) zur Guben-Schweinfurter Hütte (5 Stunden).
Auf dem markierten AV-Steig gegen Nordwesten ins Winnebachtal, in Kehren über eine
Steilstufe und über Schutt zum Joch.
Siehe bei eintägige Wanderungen unter klein g) Zwieselbachjoch - Breiter Grießkogel.
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Wie bei a, b und c mit der rot-weiß-roten Strichmarkierung über den
Südhang des Horlachtales bis zur Finstertaler Alm. Ab der Alm weiter mit roten
Strichmarkierungen zur Aufstiegsroute der Hohen Wasserfalle. Sie zieht aufwärts ins
Wannenkar hinein, etwa in der Mitte (Wegweiser) zweigt eine rote Punktmarkierung links zum
Peistakogel ab. Zuerst mäßig, dann etwas steiler ansteigend erreicht man den höchsten
Punkt des Peistakogels. (Steinmann).
Sehr lohnender Gipfel mit herrlicher Aussicht auf die Ötztaler, zum Breiten Grieskogel,
ins Larstigtal und ins Grasstaltal.
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Der Große Schäferweg ist ein sehr lohnender Höhenweg mit einem
guten Überblick auf das Gebiet um das Finstertaler-, Horlach- und Zwieselbachtal. Zuerst
auf dem Alpenvereinssteig mit der rot-weiß-roten Strichmarkierung in Richtung
Hochreichkopf, an der Finstertaler Alm vorbei bis über den Viehauftriebspfad hinauf. Dann
zweigt an einem kleinen See (am Felsen Wegweiser) eine Markierung mit zwei roten Punkten
nach Osten ab und hält sich entlang den Ausgängen mehrere Kare, die von der
Gamezkogelgrupee herabführen. Der Pfad steigt dann hinauf zum höchsten Punkt der Route.
Im weiten Bogen, später steil abfallend, mündet der Pfad über der Großen Horlacher
Almhütte wieder in den Alpenvereinssteig zurück zur Hütte ein.
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Der Aufstieg kann nicht markiert werden, weil er zu einem erheblichen
Teil durch Alpenrosenhängen ohne Felsen oder Steine führt. Doch ist die Sömerscharte
leicht zu finden. Bei der Zwieselbacher Alm überquert man den Zwieselbach und steigt dann
auf dem Viehhaupttriebpfad durch die Alpenrosenhänge bis zum Fuß der Geröllhalden, die
von der Sömenscharte (2640 m) auf die dortigen Almwiesen herabreicht. Darauf hält man
sich im Bereich des Grashanges, zwischen dem Geröllfeld und den schroffen Wänden der
Sömenspitze, 2685 m. Gehzeit 2 Stunden. Von der Scharte gelangt man südlich über den
Grat in leichter Kletterei auch auf die nördliche Larstiggratspitze, 2882 m.
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Für Kletterer sind folgende Touren zu nenen:
Von der Hochreichsarte zu Hochen Wasserfalle; - Überschreitung des gesamten
Larstiggrates; - Strahlkogel; - Zwieselbacher Grießkogel mit Überschreitung der
Sonnenwände bis zum Gleirschen Fernerkogel - Finstertaler Fernerkogel S-Grat.
Der Skiwanderer muß auf die vielen lawinengefährdeten Hänge achten. Neben der
Aufstiegsroute zur Hütte von Niederthai aus wird vor der Engstelle des Zwieselbachtales
nach der Zwieselbachalm gewarnt. Die Hänge des Larstiggrates einschließlich der
Sömenspitze sind unbegehabar. Aufsteig zur Breiten Scharte (Winterübergang zur
Pforzheimer Hütte) nicht wie auf derAlpenvereinskarte 1:25000, sondern entlang dem
Schneeloch (Kanonenrohr). Kraspespitze auch bei etwas unsicherer Schneelage über den
Steilhang hinter der Hütte begehbar. Wenn keine Lawinengefahr gemeldet ist, empfiehlt
sich die Skiwanderung zum Zwieselbachjoch.
Ideales Skigelände im Wannenkar. Aufstieg von der unteren Horlacher Alm am Horlachbach
entlang zur Finstertaler Alm, das Finstertal hinter bis zur felsgruppe im Talgrund, von
dort nach links auf schmalen Rippen ins Wannenkar. Den Sommerweg von der Hütte zur
Finstertaler Alm, über den Hang mit den Zierbelkiefern, nur bei ganz sicheren
Verhältnissen queren.
Vorsicht beim Überqueren über die Finstertaler Scharte! Jenseits der Scharte muß ein
Lawinenhang gequert werden.
Lohnende Skitour: Hütte - Zwieselbachjoch - Breiter Grieskogel - Larstigscharte -
Larstigtal.
Nur bei ganz sicherer Schneelage für Könner: Rasante Steilabfahrt von Zwieselbacher
Roßkogel durch das Fidaskar.
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